Ein entspannter Spaziergang durch die Innenstadt, die besondere Atmosphäre eines Stadtfestes und dazu die Möglichkeit, in aller Ruhe zu bummeln und einzukaufen – die verkaufsoffenen Sonntage sind für viele Bewohner des Landkreises Gifhorn ein echtes Highlight im Kalender. Auch im Jahr 2026 bieten Gifhorn und die umliegenden Städte wieder zahlreiche Gelegenheiten, das Wochenende mit einem besonderen Shopping-Erlebnis zu verbinden. Wir haben für Sie alle wichtigen Termine, Anlässe und Informationen zusammengetragen.
Gifhorns exklusive Shopping-Sonntage 2026
Die Stadt Gifhorn hat für das Jahr 2026 zwei verkaufsoffene Sonntage geplant, die jeweils an beliebte und gut besuchte Veranstaltungen gekoppelt sind. An diesen Tagen öffnen die teilnehmenden Geschäfte in der Innenstadt von 13 bis 18 Uhr ihre Türen und laden zum entspannten Einkaufen ein. Dies bietet die perfekte Gelegenheit, den Besuch eines Festes mit einer ausgiebigen Shopping-Tour zu kombinieren.
3. Mai 2026: Landwirtschaftsmeile und Frühlings-Shopping
Der erste verkaufsoffene Sonntag des Jahres in Gifhorn findet am 3. Mai statt und ist in die traditionelle Landwirtschaftsmeile eingebettet. Dieses Ereignis verwandelt die Innenstadt in einen Treffpunkt für alle, die sich für regionale Produkte, moderne Landtechnik und das ländliche Leben interessieren. Besucher können nicht nur landwirtschaftliche Maschinen bestaunen und sich über die Arbeit der hiesigen Bauern informieren, sondern auch die Vielfalt des lokalen Einzelhandels entdecken. Die Kombination aus informativem Event und geöffneten Geschäften schafft eine einzigartige Atmosphäre, die Familien, Paare und Einzelpersonen gleichermaßen anzieht. Es ist die ideale Gelegenheit, die neue Frühjahrsmode zu entdecken oder besondere Geschenke aus den lokalen Boutiquen zu finden.
4. Oktober 2026: Street Food Festival und Herbstbummel
Der zweite Termin, den sich Shopping-Freunde vormerken sollten, ist der 4. Oktober. An diesem Tag lockt das beliebte Street Food Festival zahlreiche Besucher in die Gifhorner City. Während man sich durch kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt probiert, laden die geöffneten Geschäfte zu einem gemütlichen Herbstbummel ein. Der Duft von exotischen Gewürzen mischt sich mit der Vorfreude auf die neue Herbst- und Winterkollektion. Dieser Sonntag bietet eine wunderbare Symbiose aus Genuss und Einkaufserlebnis und ist ein fester Bestandteil des herbstlichen Veranstaltungskalenders in Gifhorn.
Der große Überblick: Verkaufsoffene Sonntage in der gesamten Region
Nicht nur in Gifhorn, auch in den umliegenden Städten der Region gibt es 2026 zahlreiche Möglichkeiten für einen Sonntags-Einkauf. Für viele Bewohner des Landkreises ist dies eine willkommene Gelegenheit für einen Tagesausflug. Hier ist eine umfassende Liste der geplanten Termine:
- Braunschweig: Die Löwenstadt lädt gleich viermal zum Sonntags-Shopping ein. Die Termine sind an große Events gekoppelt, die die gesamte Innenstadt beleben.
- 26. April: im Rahmen des „Stadtfrühlings“
- 14. Juni: anlässlich des „Tags der Niedersachsen“
- 27. September: zum „trendsporterlebnis“
- 8. November: im Rahmen der „mummegenussmeile“
- Wolfsburg: Auch in der Nachbarstadt öffnen die Geschäfte in der Innenstadt sowie die beliebten Designer Outlets an zwei Sonntagen.
- 3. Mai: anlässlich des Weinfests
- 1. November: im Rahmen des Streetfood-Festivals
- Goslar: Die historische Kaiserstadt verbindet ihre verkaufsoffenen Sonntage mit traditionellen Märkten und Festen.
- 3. Mai: zum Gartenmarkt und Altstadtlauf
- 13. September: während des Altstadtfestes
- 4. Oktober: anlässlich des Kaisermarktes
- Weitere Städte in der Region:
- Helmstedt: 12. April (Helmstedt erleben) und 8. November (Gänsemarkt)
- Peine: 12. April (BRAWO Mobility Spring) und 27. September (Foodtruck Festival)
- Salzgitter: 16. August (CityFest) und 20. September (HerbstMarkt)
- Wolfenbüttel: 17. Mai (im Rahmen des Weinfestes, Termin steht noch unter Vorbehalt der Genehmigung)
Bitte beachten Sie, dass alle Termine, insbesondere die noch nicht final genehmigten, kurzfristigen Änderungen unterliegen können. Es empfiehlt sich, vor einem geplanten Besuch die aktuellen Informationen der jeweiligen Stadt zu prüfen.
Hintergrund: Warum dürfen Geschäfte nur selten sonntags öffnen?
Die Regelungen für verkaufsoffene Sonntage sind in Deutschland streng und haben eine lange Tradition. Der Sonntag ist im Grundgesetz als Tag der Arbeitsruhe und der seelischen Erhebung besonders geschützt. Das Niedersächsische Gesetz über die Ladenöffnungs- und Verkaufszeiten (NLöffVZG) regelt die Ausnahmen von diesem Grundsatz. Es erlaubt den Kommunen, pro Jahr bis zu vier verkaufsoffene Sonntage festzulegen.
Eine entscheidende Voraussetzung ist der sogenannte Anlassbezug. Das bedeutet, der verkaufsoffene Sonntag muss an eine bestimmte Veranstaltung wie ein Fest, eine Messe oder einen Markt gekoppelt sein. Die Veranstaltung muss dabei der Hauptanziehungspunkt für die Besucher sein und nicht die Ladenöffnung selbst. Diese Regelung soll sicherstellen, dass der Schutz des Sonntags gewahrt bleibt und die Öffnung eine Ausnahme darstellt. Über diese Regelungen wird immer wieder kontrovers diskutiert. Während der Einzelhandel oft flexiblere Öffnungszeiten fordert, um im Wettbewerb mit dem Online-Handel zu bestehen, setzen sich Gewerkschaften wie ver.di und die Kirchen vehement für den Erhalt des arbeitsfreien Sonntags für die Beschäftigten ein.
Häufige Fragen
Sind an diesen Sonntagen wirklich alle Geschäfte geöffnet?
Nein, die Teilnahme an einem verkaufsoffenen Sonntag ist für die Einzelhändler freiwillig. In der Regel beteiligen sich die meisten Geschäfte innerhalb des festgelegten Veranstaltungsbereichs, also primär in der Innenstadt. Kleinere Läden in den Außenbezirken oder Stadtteilen bleiben oft geschlossen.
Warum sind die Öffnungszeiten auf 13 bis 18 Uhr begrenzt?
Die gesetzliche Regelung in Niedersachsen sieht eine maximale Öffnungszeit von fünf zusammenhängenden Stunden vor, die in der Regel auf den Nachmittag gelegt wird. Die Zeitspanne von 13 bis 18 Uhr hat sich als Standard etabliert. Dies soll gewährleisten, dass der Vormittag für Gottesdienste, familiäre Aktivitäten und Erholung frei bleibt und der Charakter des Sonntags nicht vollständig verloren geht.
Lohnt sich ein Besuch auch, wenn man nicht einkaufen möchte?
Absolut. Die verkaufsoffenen Sonntage sind immer an attraktive Veranstaltungen gekoppelt. Die Landwirtschaftsmeile oder das Street Food Festival in Gifhorn bieten ein reichhaltiges Programm für die ganze Familie. Die besondere Stimmung in der Stadt, die vielen Menschen und das zusätzliche Angebot machen den Tag auch ohne Einkäufe zu einem lohnenswerten Ausflug.
Die verkaufsoffenen Sonntage sind mehr als nur eine zusätzliche Einkaufsmöglichkeit. Sie sind soziale Ereignisse, die die Innenstädte beleben und Menschen zusammenbringen. Sie bieten die Chance, die eigene Stadt neu zu entdecken und den lokalen Einzelhandel zu unterstützen. Notieren Sie sich die Termine für Gifhorn und die Region und freuen Sie sich auf abwechslungsreiche und entspannte Sonntage im Jahr 2026.

