Ein frischer Wind für das Rathaus: Jacqueline Kleinhans tritt an
Die politische Landschaft in Gifhorn bekommt Zuwachs: Mit Jacqueline Kleinhans hat eine weitere Kandidatin ihren Hut für die bevorstehende Bürgermeisterwahl in den Ring geworfen. Als Gesicht der neu formierten Bürgerliste „Zukunft–Zuversicht–Zusammenhalt“ möchte die Diplom-Pädagogin frische Impulse setzen und die Stadtverwaltung aus einer bürgernahen Perspektive heraus neu ausrichten. Die Ankündigung, die im Mai 2026 bekannt wurde, markiert einen spannenden Wendepunkt im lokalen Wahlkampf, der zunehmend von unabhängigen Initiativen geprägt wird.
Hintergrund
Die Entscheidung von Jacqueline Kleinhans, als unabhängige Kandidatin anzutreten, entspringt dem Wunsch vieler Bürger nach einer Abkehr von starren Parteistrukturen. In den vergangenen Jahren gab es in Gifhorn vermehrt Diskussionen über die Priorisierung städtischer Großprojekte und die Transparenz politischer Entscheidungen. Kleinhans, die seit einem Jahrzehnt als Schulsozialarbeiterin an einer lokalen Bildungseinrichtung tätig ist, bringt eine starke soziale Komponente in die Debatte ein. Ihre Motivation speist sich aus der täglichen Erfahrung in der Arbeit mit jungen Menschen und deren Familien, was sie dazu bewegte, die Bürgerliste „Zukunft–Zuversicht–Zusammenhalt“ ins Leben zu rufen. Das Ziel ist klar: Eine sachorientierte Politik, die den Bürger wieder in den Mittelpunkt stellt.
Kernforderungen der Bürgerliste
Die Bürgerliste „Zukunft–Zuversicht–Zusammenhalt“ hat sich ein ambitioniertes Programm gegeben. Dabei stehen nicht nur klassische kommunalpolitische Themen im Fokus, sondern vor allem ein effizienter und verantwortungsbewusster Umgang mit dem Budget der Stadt Gifhorn. Zu den zentralen Säulen des Wahlprogramms gehören:
- Bildungsinfrastruktur: Schulen sollen bei der Mittelvergabe absolute Priorität genießen.
- Stadtentwicklung: Kritische Prüfung laufender Großprojekte und deren Kosten-Nutzen-Verhältnis.
- Wirtschaftsförderung: Stärkung des lokalen Gewerbes und Belebung der Innenstadt.
- Bürgerbeteiligung: Mehr Transparenz bei Entscheidungsprozessen im Stadtrat.
- Verwaltungseffizienz: Optimierung der städtischen Strukturen zur Entlastung des Haushalts.
Kritik am Mühlenmuseum und neue Nutzungskonzepte
Ein besonderes Augenmerk legt Kleinhans auf das Mühlenmuseum, ein Projekt, das in der Vergangenheit immer wieder für Schlagzeilen sorgte. Die Kandidatin äußert sich hierzu unmissverständlich: Die derzeitigen Renovierungskosten seien für die Stadt kaum tragbar. Statt unbegrenzt finanzielle Mittel in das Projekt zu pumpen, fordert sie eine umfassende Neubewertung. Hierbei bringt sie den Rückbau baufälliger Anlagen sowie eine mögliche Wohnbebauung auf dem Gelände ins Spiel, um das Areal wirtschaftlich zukunftsfähig zu machen.
Auch der Ratsweinkeller, ein historisches Kleinod in Gifhorn, ist ein zentraler Punkt ihrer Agenda. Dass dieser Ort brachliegt, sieht sie als vertane Chance. Kleinhans schlägt vor, den Ratsweinkeller als Standesamt zu nutzen, um den Ort wieder fest im gesellschaftlichen Leben der Stadt zu verankern. Dies wäre ein Schritt, um die Identität Gifhorns zu stärken und gleichzeitig die städtische Infrastruktur sinnvoll zu nutzen.
Aufruf zum Mitmachen
Die Bürgerliste versteht sich ausdrücklich als offene Plattform. „Wir suchen Menschen, die bereit sind, unsere Stadt, unseren Landkreis und unsere Gemeinden mitzugestalten“, betont Kleinhans. Interessierte Bürger sind eingeladen, sich für eine Kandidatur – sei es für den Stadtrat, den Kreistag oder die Gemeinderäte – zu melden. Wer sich für die politische Zukunft in der Region interessiert, findet weitere Informationen zu den politischen Entwicklungen in Gifhorn auf unserem Portal.
Häufige Fragen
Wer ist Jacqueline Kleinhans?
Jacqueline Kleinhans ist eine erfahrene Diplom-Pädagogin, die seit zehn Jahren als Schulsozialarbeiterin in Gifhorn tätig ist. Sie ist Mutter einer erwachsenen Tochter und tritt als unabhängige Kandidatin für das Bürgermeisteramt an.
Was ist das Ziel der Bürgerliste „Zukunft–Zuversicht–Zusammenhalt“?
Die Liste möchte eine sachorientierte, transparente und bürgernahe Politik etablieren. Sie setzt sich für eine Priorisierung von Bildungsausgaben, eine effizientere Verwaltung und eine kritische Überprüfung städtischer Großprojekte ein.
Fazit
Mit der Kandidatur von Jacqueline Kleinhans erhält die Bürgermeisterwahl in Gifhorn eine neue, bürgernahe Alternative. Ob es der Bürgerliste „Zukunft–Zuversicht–Zusammenhalt“ gelingen wird, die Wähler von ihrem Kurs der Priorisierung von Bildung und Transparenz zu überzeugen, wird sich bei der Wahl zeigen. Eines ist jedoch sicher: Die Debatte um die Zukunft der Stadt und den Umgang mit städtischen Ressourcen ist durch diesen Vorstoß neu entfacht worden.








