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Jacqueline Kleinhans

Jacqueline Kleinhans

Bürgerliste „Zukunft–Zuversicht–Zusammenhalt"Bürgermeisterkandidat:innen· Stadt Gifhorn

Foto: Privat / Bildfreigabe Jacqueline Kleinhans (per E-Mail an die Redaktion)

Steckbrief

Partei
Bürgerliste
Amt
Bürgermeisterkandidat:innen
Jahrgang
1976
Beruf
Diplom-Pädagogin, Schulsozialarbeiterin

Biografie

Jacqueline Kleinhans (Jahrgang 1976) kündigte ihre Kandidatur für das Bürgermeisteramt am 5. Mai 2026 an. Auf der Liste ihrer Bürgerliste steht sie auf Platz 1; Platz 2 belegt der Kraftfahrer Reinhold Degner (Jahrgang 1960). Sie tritt für die von ihr gegründete Bürgerliste „Zukunft–Zuversicht–Zusammenhalt" (ZZZ) an, deren Vorsitzende sie ist. Sie habe die Liste gegründet, so Kleinhans, „weil ich möchte, dass Politik in Gifhorn wieder den Menschen dient – und nicht einzelnen Politikern oder kleinen Machtgruppen für ihr persönliches Fortkommen."

Kleinhans ist Diplom-Pädagogin und arbeitet seit rund zehn Jahren als Schulsozialarbeiterin an einer Gifhorner Schule. Sie ist Mutter einer erwachsenen Tochter. Bekannt wurde sie bislang vor allem über Social Media (TikTok @jacqueline.kleinhans.zzz, rund 18.300 Follower; das Konto trug bis vor Kurzem den Namen @jacqueline.kleinhans.afd).

Auf Anfrage der Redaktion bestätigte Kleinhans am 20. Mai 2026 schriftlich, dass sie weiterhin Mitglied der AfD ist. Sie verweist dabei auf eine laufende parteiinterne Auseinandersetzung um die AfD-Aufstellungsversammlung im Februar 2026, deren Klärung sie vor einem Austritt abwarten will:

Weil ich nicht weglaufe, wenn etwas ungerecht läuft. Ich bleibe solange, bis die Vorgänge aufgeklärt sind durch das Landesschiedsgericht und demokratische Regeln eingehalten werden.

In Gifhorn kandidiert sie ausdrücklich nicht für die AfD — deren Bürgermeisterkandidat ist Robert Preuß — sondern für ihre eigene Bürgerliste. Diese sei, so Kleinhans, „ausdrücklich kein Abkömmling der AfD und keine ‚zweite AfD'", sondern eine „eigenständige, unabhängige Bürgerliste aus der Mitte der Gesellschaft". Politisch stehe ZZZ für „Sachpolitik statt Streit. Transparenz statt Filz. Miteinander statt Ausgrenzung."

Positionen

Die Positionen geben die Selbstdarstellung der Kandidat:innen aus Wahlprogrammen, Parteimitteilungen und Interviews wieder — sie sind keine Bewertung der Redaktion.

Mühlenmuseum▼

Neubewertung des städtischen Mühlenmuseum-Projekts: Prüfung eines Rückbaus und Entwicklung alternativer Nutzungskonzepte einschließlich Wohnbebauung am Standort.

Stadtentwicklung▼

Ratsweinkeller als neues Standesamt; verantwortungsvoller Umgang mit öffentlichen Mitteln; effiziente Verwaltung.

Bürgerbeteiligung▼

Sachorientierte, transparente und bürgernahe Politik; mehr direkte Beteiligungsformate auf Stadtebene.

Sicherheit▼

Stärkung des Sicherheitsempfindens in der Innenstadt; Wirtschaftsförderung als Grundlage stabiler Kommunalfinanzen.

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Quellen (5)